
um diese gesellschaft fundiert kritisieren und perspektiven über sie hinaus entwickeln zu können, ist es unseres erachtens unabdingbar, über die beschäftigung mit den aktuellen tagespolitischen ereignissen hinaus einen gewissen kenntnisstand über die grundlagen der entwicklung der menschlichen gesellschaft und speziell der tendenzen der kapitalistischen produktionsweise zu besitzen. dies kann unseres erachtens nicht allein über politische artikel (wie sie beispielsweise massenhaft auf dieser internetpräsenz vorhanden sind) geschehen.
1. marx/engels: kommunistisches manifestin diesem flott geschriebenen, kurzen aber inhaltsreichen text begründen die beiden nicht nur, warum der kommunismus möglich ist in treffender auseinandersetzung mit einigen vorurteilen über "die kommunisten". die notwenidigkeit für eine kommunistische revolution wird aus den entwicklungstendenzen des kapitalismus selbst begründet. kommunismus als aufhebung des kapitalismus ergibt sich also nicht aus weltverbesserischen träumereien. seine grundlagen kann man nur verstehen durch eine wissenschaftliche untersuchung der kapiatlistischen produktionsweise selbst. das manifest von 1847 war der erste gesamtentwurf einer solchen untersuchung. im studium dieser schrift wird deutlich, wie gesellschaftliche gesetze und die selbstaktivität der menschen sich nicht widersprechen, sondern bedingen! 2. marx: lohn, preis und profitin diesem vortrag, den marx in den 60er jahren des 19.jhds in der ersten internationale hielt, widerlegte er die in der damaligen arbeiterbewegung weitverbreitete theorie, der kampf um bessere löhne schade der befreiungsbewegung mehr als er ihr nütze. marx entwickelt, was "kapitalistische ausbeutung" heisst, warum der kampf um bessere löhne in der regel nur eine verteidigung des bisherigen lohnstandards bedeutet, wie er die selbstorganisation der lohnabhängigen fördert und sie dazu treibt, das system der lohnarbeit grundsätzlich in frage zu stellen. die aktuellen kämpfe und diskussionen in der brd um "arbeitsplätze" machen diesen kurzen und nicht zu schweren text nicht nur als einstieg zum "kapital"studium unentbehrlich.
für seminare zu diesen schriften würden wir jeweils ein wochenende benötigen. wir könnten seminarräumlichkeiten in niedersachsen (nähe kassel) und bayern (nähe münchen) anbieten. wenn du / ihr allerdings bei euch vor ort ca. 5 leute und einen raum + schlafmöglichkeiten auftreiben könntet, würden auch leute von uns bei euch auflaufen können.
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