Die materialistische Lehre, daß die Menschen Produkte der Umstände und der
Erziehung, veränderte Menschen also Produkte anderer Umstände und
geänderter Erziehung sind, vergißt, daß die Umstände eben von den Menschen
verändert werden und daß der Erzieher selbst erzogen werden muß. Sie kommt
daher mit Notwendigkeit dahin, die Gesellschaft in zwei Teile zu sondern,
von denen der eine über der Gesellschaft erhaben ist.
Das Zusammenfallen des Änderns der Umstände und der menschlichen Tätigkeit
kann nur als umwälzende Praxis gefaßt und rationell verstanden werden.

Zukunft des Geldes? - Weg mit dem Geld!

Im Zusammenhang mit der Krise des Geldmarktes 2007/2008 hat sich im offiziellen deutschen Blätterwald eine Diskussion über die Zukunft `unseres Geldes´ entwickelt, die im wesentlichen in zwei Richtungen geht. Einmal wird einer inflationären Geldentwertung das Wort geredet und die Möglichkeit der Rückkehr des Goldes als dem eigentlichen Geld diskutiert. Darüber hinaus wird wegen der Schuldenkrise in Griechenland und anderen südeuropäischen Eurostaaten die Zukunft des Euros in Frage gestellt. Wobei hier in Deutschland zwei Szenarien debattiert werden: Zum einen die Rückkehr zur `guten alten´ D-Mark und zum anderen die Möglichkeit eines sogenannten `Kern-Euros´ ohne die südeuropäischen Nationen.

Dollar oder Gold, Euro oder D-Mark – diese Debatte innerhalb der bürgerlichen Kreise um verschiedene lokale oder nationale Formen des Geldes, wirft auf der anderen die Frage nach dem Wesen des Geldes überhaupt auf und inwiefern es überhaupt notwendig ist oder abgeschafft werden kann und muss.

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